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Biographie Deutsch

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BIOGRAFIA

Traduzione in tedesco (Sabine Vollmann-Schipper)

Biographie Giovanni Menada

Giovanni Menada wird im Jahr 1954 in Reggio Emilia geboren.

Im Einklang mit Tieren und der Natur, wächst er mit Bleistiften, Farben und der Kunstgeschichte auf; seine Mutter besuchte die Akademie der Brera in den zwanziger Jahren. Er wird zum Studium in ein Internat nach Bologna und danach nach Verona geschickt. Während der Sommer arbeitet er als Schiffsjunge auf Frachtschiffen, die Kohle nach Russland transportieren. Anfang der siebziger Jahre reist er nach London, Paris und New York.

Er wählt den Beruf des Malers und schöpft seine ersten Ölbilder. 1978 schließt er sein Studium an der Akadamie der Schönen Künste von Rom in Skulptur ab, wobei er in Ton modelliert und Holz schnitzt. Er lebt und arbeitet in Rom als Grafik-Drucker und erlernt die Technik der Gravur. Nun kommt er mit dem kulturellen Ambiente der Stadt in Berührung.

Er befaßt sich mit Botanik und realisiert automatiche Bewässerungsanlagen für Stadtterrassen. Es folgen Reisen in den Fernen Osten (China, Malaysia, Indonesien, Thailand, Philippinen) und lange Aufenthalte in Paris.

In den achtziger Jahren beginnt er in einer Werkstatt in Cavriago Eisen und Stahl mit der Prägetechnik zu bearbeiten, die er von erfahrenen Eisenschmieden erlernt. Er organisiert erste Einzel- (Reggio Emilia, Rom, Mailand) und Kollektivausstellungen (Ferrara, Bologna, Paris, Valencia, Nizza, Graz).

Ab den neunziger Jahren interessiert er sich auch für Design, wobei er Möbel kreiert, Inneneinrichtungen, Messestände (Bolgona, München, Paris, Los Angeles) und Ausstattungen für thematische Ausstellungen (Rom) entwirft; er befaßt sich mit Kommunikation und Industriegrafik, entwirft Karusselle, kollaboriert an der Planung von Wasser- und Themenparks, realisiert Bühnenbilder. Inspiriert an Pfützen, arbeitet er nun mit von Reifen gelösten Profilen und spiegelndem Stahl. Weiterhin befaßt er sich mit Gärten und entwickelt ein Projekt für die Umweltsanierung, dessen Angelpunkt die Wiederbevölkerung der Schmetterlinge ist: “Aurora, butterfly’s refilling”; dieses Projekt bewirkt ein bemerkenswertes nationales und europäisches Interesse. Gegen Ende der neunziger Jahre beginnt er mithilfe der Prägetechnik und der Technik des Wachsausschmelzverfahrens, Schmuckstücke zu realisieren, sogenannte ”Schmuckstücke zum Anziehen”.

Seit 2000 erarbeitet er mit dem Pianisten und Komponisten Marcello Mazzoni einige Konzerte für Musik & Bild (“musica & immagina”). Er nimmt Klavierunterricht. Im Jahr 2010 realisiert er das fünf Meter hohe Werk in Eisen und Stahl, den Gemütszustand eines Fisches außerhalb des Wassers, und Werke, die sich mit dem Thema der aus Töpfen austretenden Brühe befassen. Er schöpft einen Baldachin aus Stahl, der den Heiligen Geist auf dem Altar der Krypta des Domes von Reggio Emilia beschwört. Er interessiert sich für Physiognomik und malt mit Acquarell hunderte erfundene Aquarellporträts eines nicht existierenden Volkes. Unlängst organisierte der Künstler eine Waffenausstellung, ein kleines Arsenal aus Blei, das wie Wäsche zum Trocknen aufgehängt ist.

Er lebt und arbeitet in Reggio Emilia und Casalini (Brindisi).

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